Bernie Ecclestone traut Frauen in der Formel 1 nix zu

 

Bernie Ecclestone (c) Ryan Bayona bei Flickr
Bernie Ecclestone (c) Ryan Bayona bei Flickr

Bei einer Podiums-Diskussion im Rahmen der „Advertising Week Europe“ in London hat sich Formel-1-Boss Bernie Ecclestone erneut als Macho geouted und sich wie folgt über Frauen in der Formel1 geäußert: „Ich glaube nicht, dass eine Frau die körperlichen Voraussetzungen hätte, um ein Formel-1-Auto schnell zu fahren. Und sie würde auch sicher nicht ernst genommen.“

Reaktion im Fahrerlager

Einige Rennfahrerinnen reagierten empört: Die frühere britische IndyCar-Pilotin Pippa Mann bei Twitter zu Wort: „Vielleicht sollte ihn mal jemand daran erinnern, dass IndyCars keine Servolenkung haben. Und wir sind also nicht stark genug, um die zu fahren?“,

Die ehemalige Testfahrerin Susie Wolff, Ehefrau von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, hingegen verteidigte Ecclestone in einer Replik auf Twitter sehr cool und abgeklärt: „Nachdem ich Bernies Kommentar im Zusammenhang gehört und mit ihm gesprochen habe, ist es klar, dass wir das gemeinsame Ziel haben, eine weibliche Fahrerin in der Formel 1 zu haben“.

Ecclestones globale Vision aufgegeben?

Der Boss der Formel1 hatte einmal eine Vision, wie die Formel 1 neue Märkte erschließen könnte: „Was uns fehlt, sind ein schneller Deutscher, ein Schwarzer, eine Frau und ein Chinese“, sagte Bernie Ecclestone vor vielen Jahren einmal als Ausblick auf die Formel1 der Zukunft. Der Wunsch nach einem schnellen Deutschen wurde ihm relativ zügig erfüllt, mit Lewis Hamilton hat Ecclestone auch einen Schwarzen. Eigentlich fehlt dem Visionär nur noch ein Chinese und eine Frau im Zirkus der Formel 1.

Vielleicht wollte er ja auch nur die Frauen anspornen, oder was meint ihr? Diskutiert in den Kommentaren auf der Seite mit!

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